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Wie mobile Roboter eine intelligente Fertigung für KMU ermöglichen können

Die Automatisierung von Lieferketten war für KMUs bisher zu teuer und schwierig. Das ist vorbei. Technologien der nächsten Generation, wie mobile Roboter, markieren einen Wendepunkt. Den Grund erfahren Sie in unserem Artikel.

KMUs konnten im Rennen um die intelligente Fertigung nur schwer mithalten und wurden teilweise abgehängt. Unter dem Motto „Besser spät als nie“ bilden autonome mobile Roboter einen idealen Einstieg in die Automatisierung und Erweiterung von Lieferketten. Sie übernehmen sich wiederholende manuelle Aufgaben und steigern damit die Produktivität und Effizienz der Arbeitskräfte, indem sie ihnen Zeit für qualifiziertere Tätigkeiten geben. So können FTS (Fahrerlose Transportsysteme) kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei helfen, steigende Kosten, Arbeitskräftemangel und Arbeitssicherheit besser zu bewältigen.

“Gute Kandidaten für erste Adaptionen wären KMUs mit standardisierbaren Prozessen, die eine geringe Wertschöpfung (zum Beispiel sich wiederholende und/oder gefährliche Arbeiten) aufweisen, sagt Aristides Matopoulos, Leiter der Abteilung für technische Systeme und Supply Chain Management an der Aston University.

“Möglicherweise können diese Unternehmen auch alternative Eigentumsoptionen in Betracht ziehen, wie z. B. Robot-as-a-Service-Lösungen (RaaS), ähnlich dem Geschäftsmodell Software-as-a-Service (SaaS), das sich als sehr beliebt erwiesen hat”, führt er weiter aus.

Dem Geld auf der Spur

Glücklicherweise ist die Kapitalrendite bei mobilen Robotern für KMUs nur noch ein kleines Problem. Da sie mittlerweile stark standardisiert sind, sind sie nicht mehr nur großen Unternehmen vorbehalten, sondern auch für kleinere Unternehmen lohnenswert. Das bedeutet auch, dass sie einfach zu implementieren und so konzipiert sind, dass sie in der Nähe von Menschen sicher arbeiten.

Forschungsergebnissen zufolge wird der Markt für autonome mobile Roboter (AMR) bis 2030 mit einer durchschnittlichen Rate von 17 % auf 12,4 Mrd. USD anwachsen, verglichen mit 2,7 Mrd. USD im Jahr 2020. Es wird erwartet, dass auch das Flottenmanagement in der Lagerlogistik in diesem Zeitraum ein erhebliches Wachstum verzeichnen wird.

Bereits heute können KMUs Roboter für viele verschiedene Aufgaben einsetzen, wie beispielsweise die Materialhandhabung, Verpackung, routinemäßige Schweiß- und Endbearbeitungsarbeiten sowie Maschinenwartung.

Berichten zufolge liegt die Rendite für einen Roboter, je nach Zeitpunkt der Erstinvestition, zwischen 6 und 18 Monaten.

Heinrich Jostkleigrewe, Sales Director Automation bei K.Hartwall, sagt: “Der Return on Investment für autonome mobile Roboter wird immer geringer. Außerdem sind mobile Roboter heute so vielseitig, dass sie für eine Vielzahl von Aufgaben eingesetzt werden können.”

“Mobile Roboter oder Automated Guided Vehicles (AGVs) sind zudem eine großartige Möglichkeit, die Rückverfolgbarkeit und Genauigkeit der Arbeitsprozesse zu erhöhen und den Arbeitsablauf zu optimieren, da sie Logistik und Betrieb nahtlos miteinander verbinden”, erklärt er.

Lösungen der nächsten Generation

Das Fahrerlose Transportsystem (FTS) A-MATE von K.Hartwall beispielsweise, reduziert die Abhängigkeit von Arbeitskräften für sich wiederholende Tätigkeiten und ist ideal für Betriebe mit engen Gängen und wenig Platz. Dieser omnidirektionale mobile Roboter der neuesten Generation verfügt über einen 360-Grad-Sicherheitsscanner und ist auch in der Interaktion mit Menschen sicher einsetzbar. Das Beste daran ist, dass er mit einer Kombination aus herkömmlichen Ladungsträgern wie Rollcontainern, schlanken Adapterpaletten und Dollies oder faltbaren Käfigen verwendet werden kann, die bereits in Lagern oder Fabriken eingesetzt werden.

Das A-MATE hat mit einer einzigen Batterieladung eine außergewöhnlich hohe Laufzeit und kann Lasten von 1000 kg (1 Tonne) bis zu einer Höhe von 1 Meter frei heben. Es kann zudem Lasten auf und von Förderbändern aufnehmen und sie inmitten des übrigen Logistikverkehrs sicher zu Entladepositionen transportieren.

Dank seines Flottenmanagements können die mobilen A-MATE-Roboter miteinander kommunizieren, was den Warenfluss optimiert und das Unfallrisiko senkt.

“A-MATE ist eine einzigartige Lösung zur Steigerung der Nachhaltigkeit, Flexibilität, Sicherheit und Produktivität der Lieferkette. Außerdem ist es leicht zu implementieren und damit in vielerlei Hinsicht ein Komplettpaket für kleine und mittelständische Unternehmen”, so Jostkleigrewe abschließend.

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