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Das Geheimnis des Aufbaus widerstandsfähiger Lieferketten

Es ist kein Geheimnis: Leere Regale, verspätete, verpasste oder stornierte Lieferungen und steigende Warenpreise. Wie können wir die globale Lieferkettenkrise überwinden? Die Automatisierung könnte die Antwort sein.

Aufgrund von Störungen in den Lieferketten mussten Automobilhersteller weltweit im vergangenen Jahr Umsatzeinbußen in Höhe von 210 Mrd. US-Dollar hinnehmen. Doch nicht nur die Automobilbranche war betroffen. Die meisten produzierenden Unternehmen sehen sich mit längeren Lieferfristen der Zulieferer, Materialengpässen, steigenden Energiepreisen, hohen Frachtkosten und einem gravierenden Personalmangel konfrontiert. Die herkömmliche Methode zur Bewältigung von Lieferkettenkrisen besteht in der Aufstockung der Lagerbestände. Es ist also nicht überraschend, dass in den letzten 5 Monaten der größte Lagerbestandsaufbau seit 25 Jahren stattgefunden hat. Allerdings werden dadurch Innovation und Produktentwicklung gebremst.


Geschäftsmodelle überdenken

„Unternehmen, die ihre Markteinführungszeit verkürzen und ihre Produktinnovation beschleunigen wollen, stellen fest, dass sie die für die Produktentwicklung erforderlichen Materialien nicht beschaffen können. All das nährt sich also gewissermaßen selbst“, sagt Zukunftsforscher Jim Carroll.

„Kürzere Markteinführungszeiten, Produktentwicklung, Prototyping und eine veränderte Verbrauchernachfrage erfordern eine neue Schnelligkeit. Dies verlangt nach einem neuen Denkansatz für Lieferketten“, fügt er hinzu.

Das tut es in der Tat. Wie also lässt sich diese Herausforderung in eine Chance verwandeln?

„Es geht nicht nur um die geringsten Kosten, sondern auch um die langfristige Sicherung der Lieferkette und deren größtmögliche Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Schocks“, sagt Eero Heinonen, Executive Vice President bei K.Hartwall.

„Die letzten zwei bis drei Jahre haben gezeigt, dass Risikomanagement und die Fähigkeit zur Prognose von Lieferketten von großer Bedeutung sind. Diese Bedeutung wird auch künftig weiter zunehmen.“


Automatisieren, integrieren, beschleunigen

Die Lagerautomatisierung ist der Beweis dafür. Sie verbessert viele Aspekte wie Geschwindigkeit, Effizienz, Staus, menschliche Fehler und Personalmangel in der Logistikbranche.

Sie erlaubt Maschinen, repetitive und gefährliche Aufgaben zu übernehmen. Dies trägt dazu bei, Risiken zu senken und Transparenz, Gesamteffizienz und Nachhaltigkeit zu erhöhen.

Ein Beispiel dafür ist der Routenzug LiftLiner® von K.Hartwall. Dieser Zug mit 6 Wagen und einer Länge von 9,6 m lässt sich in einem engen Arbeitsbereich leicht manövrieren. Er ist ergonomisch und erhöht die Flexibilität, da das Be- und Entladen sowie die Handhabung auf beiden Seiten möglich sind. Im Vergleich zu Gabelstaplern ist der LiftLiner® auch eine intelligentere und nachhaltigere Option.

„Mit einer einzigen Zugbewegung können wir auf bis zu sechs bis acht Staplerbewegungen verzichten. Im Hinblick auf Einsparungen bedeutet dies höhere Effizienz, weniger Staus und mehr Gesundheit und Sicherheit. Das bedeutet auch mehr Nachhaltigkeit, weil im Lagerbetrieb weniger Benzin verbraucht wird“, erklärt Heinonen. 

Zwar kann die Automatisierung für mehr Nachhaltigkeit und operative Exzellenz sorgen, doch brauchen intelligente Lieferketten nach Ansicht von Experten immer noch Menschen mit den passenden Fertigkeiten und der richtigen Motivation, um den Wandel zu unterstützen. Wer versäumt, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, verschwendet Investitionen und hindert Unternehmen an der Nutzung neuer Möglichkeiten.

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